Was zeichnet die perfekte Apfelsaftpresse aus?

Frisch gepresster Apfelsaft ist gesund und schmeckt gut. Besonders wer einen eigenen Garten mit Apfelbäumen besitzt, hat zur Erntezeit oft eine große Menge von Äpfeln zur Verfügung. Um diese auf effiziente Weise zu entsaften, sollte man sich einen guten Entsafter anschaffen, mit dem man die Früchte schnell und hochwertig verarbeiten kann. Dazu sollte der Entsafter natürlich einige Bedingungen erfüllen und beim Kauf gilt es, weise zu wählen.

Was zeichnet die perfekte Apfelsaftpresse aus?

Mehr Nährstoffe dank leistungsstarker Apfelsaftpresse

Schonendes Entsaften für hohen Nährstoffgehalt

Hoher Wassergehalt und eine angenehme Fruchtsäure machen den Apfel zu einer idealen Frucht für Saft. Darüber hinaus sind in den Äpfeln jedoch auch wertvolle Nährstoffe enthalten. Dazu gehören:

  • Natrium
  • Kalium
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Mehr als 30 wichtige Vitamine

Somit kann sich der Apfelsaft als wertvolle Bereicherung der Diät erweisen, mit der man der Gesundheit täglich etwas Gutes tun kann. Für viele Menschen ist es einfach angenehmer, einen Apfelsaft zu trinken, als die Frucht zu essen. Daher ist gerade auch für Familien der frisch gepresste Apfelsaft eine ausgezeichnete Lösung, um zu einer gesunden Ernährung beizutragen.

Um die Vitamine bestens nutzen zu können, gilt es jedoch, verschiedene Punkte zu beachten. Zum einem ist es wichtig zu wissen, dass sich etwa 70 Prozent der Vitamine in der Schale der Apfels befinden. Daher muss man die Äpfel auch mit der Schale entsaften, um einen optimalen Vitamingehalt im Saft zu erhalten.

Vitamine, Spurenelemente und Minerale sind empfindlich und können beim Verarbeiten schnell beschädigt werden. Daher muss man sich für eine schonende Methode des Entsaftens entscheiden, um die gesundheitlichen Vorteile nutzen zu können, die Äpfel bieten können.

So gehört beispielsweise die Entwicklung von Hitze zu den größten Feinden der empfindlichen Vitamine. Experten warnen, dass schon bei Temperaturen über 42° C viele Vitamine verloren gehen können. Die Hitze entsteht, wenn das Obst im Entsafter unter hohen Umdrehungen verarbeitet wird. Das ist auf die hohe Reibung zurückzuführen, die bei den schnellen Umdrehungen beispielsweise in einem Zentrifugenentsafter entsteht.

Ein zweites Problem, dass der Qualität des Saftes schaden kann, ist das Untermischen von größeren Sauerstoffmengen, wie es beispielsweise beim Entsaften mit der Zentrifuge zustande kommt. Durch den Sauerstoff kommt es zur Oxidation, die Vitamine abbaut und auch Farbe und Aromastoffe beeinträchtigt. Deshalb ist eine Entsaftungsmethode wünschenswert, bei der möglichst wenig Sauerstoff unter den Saft gemengt wird.

Welche Entsafter gibt es?

Wünscht man sich eine schonende Entsaftung der Äpfel, bei der die Nährstoffe enthalten bleiben, so sollte man einen Zentrifugenentsafter ausschließen, da bei diesem Prozess Hitze entsteht und auch viel Sauerstoff untergemengt wird. Eine Saftpresse ist hingegen ausgezeichnet geeignet, um zu Hause Apfelsaft herzustellen.

Bei der Wahl der Saftpresse gilt zu beachten, dass Geräte hochwertiger sind, desto niedriger die Umdrehungen sind. Auf diese Weise kann ein besonders schonendes Verfahren garantiert werden. Die Saftpressen, die mit geringen Umdrehungen langsam und ohne Hitze arbeiten, werden auch als Slow Juicer bezeichnet.

Beim Kauf des Slow Juicers sollte man einige Details beachten. Diese Geräte brauchen durch die langsame Bewegung der Schnecke nicht viel Energie. Daher kann man sich ruhig für ein Modell mit einer geringen Wattzahl entscheiden, das zum Herstellen von Apfelsaft völlig ausreichend und außerdem energiesparend ist. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass Kunststoffteile, die mit dem Saft in Berührung kommen, BPA-frei sind.

Wer regelmäßig auch schon einmal größere Mengen von Äpfeln entsaften möchte, sollte auch noch andere Gesichtspunkte beachten. So kann man beispielsweise Saftpressen erhalten, die eine besonders große Einfüllöffnung haben. In eine solche Öffnung passt in der Regel auch ein ganzer Apfel, so dass man sich die Zeit spart, das Obst vor dem Entsaften erst klein schneiden zu müssen.

Presst man den Apfelsaft auch gerne auf Vorrat, so sollte man auf einen möglichst großen Auffangbehälter für den Saft achten. Bei einigen Geräten kann bis zu einem Liter Saft aufgefangen werden, bevor man den Behälter entleeren muss. So kommt man zügiger mit der Arbeit voran. Es sollte am Behälter natürlich auch ein Auslaufstopp vorhanden sein, der leicht geöffnet und geschlossen werden kann.

Bei vielen Saftpressen ist es auch möglich, die Konsistenz des Safts zu kontrollieren. Während in manchen Familien dickflüssiger Saft mit viel Fruchtfleisch beliebt ist, mögen andere Personen ihren Saft lieber klar und dünnflüssig. Entscheidet man sich für ein Gerät, das mit zwei Sieben ausgestattet ist, kann man am besten Einfluss auf den Saft nehmen.

Beim Kauf eines Entsafters gilt es, auf hochwertige Modelle Wert zu legen. Oft ist die Saftausbeute bei einem guten Gerät wesentlich höher. Besonders, wenn man Äpfel zum Entsaften kauft, ist eine hohe Saftausbeute wichtig, um möglichst kosteneffizient zu arbeiten.

Äpfel Entsaften im großen Umfang

Hat man viele Apfelbäume, so kann das Entsaften oft recht umfangreiche Ausmaße annehmen. Nicht jeder hat die Zeit, um einen Slow Juicer mit vielen Kilogramm von Äpfeln zu füttern und zwischendurch immer wieder den Saftbehälter zu entleeren. Doch es gibt auch eine perfekte Methode, um große Mengen von Äpfeln zu Saft zu verarbeiten: den Dampfentsafter.

Der Dampfentsafter folgt einem ganz einfachen Prinzip, dass schon von unseren Großmüttern zum Herstellen von Fruchtsäften eingesetzt wurde. Der Dampfentsafter hat einen unteren Topf, in dem Wasser erhitzt wird, sowie einen oberen Topf, in den man die Äpfel gibt. Der Wasserdampf steigt in den oberen Topf auf und bringt die Früchte zum Platzen, so dass der Saft austritt. Der entstehende Saft wird in einem mittleren Topf aufgefangen. Vom mittleren Topf führt ein Ablaufschlauch nach außen, mit dem man den Saft abfüllen kann.

Der Dampfentsafter ist für große Saftmengen eine erstklassige Lösung, dass man in viele Modelle bis zu 5 kg Äpfel füllen kann. Zwar kann der Vorgang bis zu einer Stunde dauern, doch man braucht selbst dabei nichts zu tun, so dass der Zeitaufwand nicht groß ist. Ein Vorteil ist es natürlich auch, dass man die ganzen Äpfel in den Dampfentsafter geben kann. So brauchen die Äpfel vor dem Entsaften lediglich gewaschen zu werden.

Der Nachteil beim Dampfentsafter liegt in den hohen Temperaturen, bei denen das Entsaften abläuft. Der Saft wird auf etwa 80° C erhitzt, wodurch die Qualität von Vitaminen und anderen Nährstoffen vermindert wird. Jedoch entsteht auch gleichzeitig der Vorteil, dass der Saft durch das Erhitzen länger haltbar bleibt.

Egal für welchen Entsafter man sich zum Herstellen von Apfelsaft entscheidet, so wird man das Gerät auch stets dazu einsetzen, andere Früchte zu verarbeiten. Man kann auch andere Früchte, wie beispielsweise Erdbeeren, mit den Äpfeln kombinieren, um öfter einmal eine neue Geschmacksrichtung zu erzielen.

Fazit

Apfelsaft ist gesund und lecker, so dass er von der ganzen Familie regelmäßig genossen werden sollte. Natürlich ist frisch gepresster Saft, den man selbst zu Hause zubereitet, mit wesentlich mehr Vitaminen, Spurenelementen und Mineralen versehen, als gekaufter, industriell hergestellter Apfelsaft.

Besonders wenn man oft zu Hause Apfelsaft herstellen möchte und auch Äpfel aus dem eigenen Garten verarbeiten kann, sollte man an die Anschaffung eines Entsafters denken. Je nach der Menge des Obstes, das verarbeitet werden sollte, kann man sich für eine Saftpresse oder für einen Dampfentsafter entscheiden.

In jedem Falle empfiehlt es sich, ein hochwertiges Gerät zu wählen, mit dem man eine hohe Saftausbeute erzielen kann und das sich sowohl einfach bedienen als auch problemlos reinigen lässt Entscheidet man sich für eine gute Marke, so wird man auch nach Jahren noch Ersatzteile für das Gerät erhalten können. So kann man über lange Zeit von der Anschaffung eines Entsafters für Äpfel profitieren.

Teile den Beitrag!
  • 1. August 2018
Hier klicken um einen Kommentar zu hinterlassen 0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar: