Entsaften bei Arthrose – Wie kann dir der Entsafter helfen?

Die in den meisten Gemüse- und Obstsorten enthaltenen Antioxidantien sind seit langer Zeit dafür bekannt, bei den meisten Formen von Arthritis helfen. Besonders bewährt hat sich die Unterstützung durch Säfte bei rheumatoider Arthritis.

Wer unter Arthrose leidet, nimmt allerdings mit der täglichen Nahrung meist eine zu geringe Dosis dieser wertvollen Substanzen zu sich. Eine bewährte Methode, den Anteil an Gemüse und Obst auf dem täglichen Speiseplan zu optimieren ist Entsaften. Vom Entsaften profitieren besonders die Personen, die generell zu wenig Gemüse. Kräuter und Obst essen.

Entsafter bei Arthrose

Das Entsaften von frischen Säften bekämpft Arthrose

Was ist Arthrose?

Das Skelett des Menschen besteht aus einer Vielzahl Gelenken, Knochen und Knorpeln. Gelenkgesundheit ist zwingend erforderlich, damit sich der Mensch bis ins hohe Alter uneingeschränkt und schmerzfrei bewegen kann.

Damit die Flexibilität und Beweglichkeit erhalten bleibt, ist die Gelenkgesundheit von großer Bedeutung, da sie als Verbindungsglied zwischen den verschiedenen Knochen fungieren.

Jeder Knorpel besitzt zudem die Aufgabe eines Stoßdämpfers. Die Gleitwirkung zwischen den Gelenken wird durch den Verlust an Knorpelmasse reduziert. Wenn nichts dagegen unternommen wird, bildet sich der Gelenkknorpel kontinuierlich weiter zurück.

Durch das Aufeinaderreiben der Knochen kann dem Betroffenen schwere Schmerzen bereiten. Arthrosen können sich sowohl in großen Gelenken von Wirbelsäule, Knie und Hüfte als auch in kleinen Gelenken des Körpers, beispielsweise in Fingergelenken bilden.

Entsafter helfen bei Arthrose

Lebensmittel und insbesondere Säfte beeinflussen entzündliche Prozesse im Körper. Die Entzündungen werden häufig durch die Verarbeitung starke Veränderung, beispielsweise Frittieren und Süßung verursacht.

Obst und Gemüse, welches roh verzehrt wird, lässt dagegen Entzündungsherde im Körper zurückgehen. Entsafter Rezepte sind deshalb eine gute und vor allem nebenwirkungsfreie Methode, Entzündungsherde, beispielsweise Kniearthrose, Knieprobleme und Arthrose Finger zum Abklingen zu bringen.

Fette begünstigen die Entstehung und das Fortschreiten von Arthrose

Säfte, die aus Beerenobst ausgepresst wurden, beispielsweise Ananassaft, ist reich an Bromelain und Anthocyanen, die Entzündungen zum Abklingen bringen können. Hilfreich bei Arthrose ist zudem eine Reduzierung des Körpergewichtes.

Der Grund dafür ist, dass Fettzellen eine Vielzahl Proteine enthalten, welche Entzündungen verschlimmern. Je weniger Fettzellen im Körper vorhanden sind, umso weniger dieser Arthrose fördernden Proteine können im Blutkreislauf zirkulieren.

Regeln, die beim Entsaften zwingend beachtet werden müssen

Nachteilig an frisch ausgepressten Säften bei Arthrose, Knorpelschaden und Gelenkentzündung ist der hohe Kaloriengehalt des hergestellten Saftes.

Wer den Zuckergehalt im Auge behält, muss sich jedoch diesbezüglich keine Sorgen machen. Zuviel Zucker behindert nicht nur das Abnehmen, sondern ist zudem die Ursache für Spitzen beim Blutzuckerwert. Diese Spitzen werden von Ärzten Peaks genannt.

Häufige Ursachen für die Entstehung von Arthrose

Alle essenziellen Nährstoffe liefert die Gelenkflüssigkeit dem Knorpel. Durch eine Verletzung oder eine Erkrankung kann diese Versorgung aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Personen mit Übergewicht erkranken früher oder später fast immer an Arthrose.

Durch eintönige Arbeiten, beispielsweise Tätigkeiten am Fließband, verschleißen die Gelenke verstärkt. Die Ursache für die Arthrose können weiterhin Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Gicht und Diabetes sein. Schulmedizinisch lässt sich Arthrose bis dato nicht heilen.

Eine gesunde, vitaminreiche und fettarme Ernährung bei Arthrose, beispielsweise mit selbst ausgepressten Obst- und Gemüsesäften lindert die Symptome und starken Schmerzen, die als unangenehme Begleiterscheinung bei Arthrose auftreten, deutlich.

Zu viel Zucker begünstigt Arthrose

Eine zu hohe Konzentration Blutzucker verschlimmert Arthrose und begünstigt zudem die Entstehung bestimmter Krebsarten. Langfristig kann zu viel Zucker im Blut die Ursache für die Entsehung einer Diabetes-Erkrankung sein.

Sehr gesund, allerdings auch besonders reich an Kalorien sind Trauben und Kirschen. Die im Saft enthaltenen Kalorien müssen deshalb bei der Ernährung bei Arthrose zwingend berücksichtigt werden.

Hilfreiche Tipps gibt es auch nochmal in dem Beitrag von der Pharmazeutischen Zeitung.

Ideal entsaften aus Obst, Gemüse und Kräutern

Wer seinen Entsafter dazu einsetzen möchte, seine Arthrose-Beschwerden zu lindern, muss auf die richtige Mischung achten. Der Anteil an Gemüse im Saft muss deutlich höher sein als der Obstanteil. Ideal ist eine Mischung aus 30 Prozent Obst und 70 Prozent Gemüse.

Um den Organismus bei der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen zu unterstützen, sollten zum Saft ein paar Nüsse verzehrt werden. Die in den Nüssen enthaltenen Ballaststoffe stellen zudem sicher, dass sich der Blutzuckerspiegel moderat erhöht.

Entzündungshemmenden Saft zubereiten

Bei Personen, die unter Arthrose leiden, dürfen generell nur für ihre Entzündungswirkung bekannte Gewürze, Gemüse- und Obstsorten in den Entsafter kommen. Die Symptome einer Osteoarthritis lassen sich beispielsweise durch den Verzehr von Ingwer vermindern.

Wirksam gegen Entzündungen sind des Weiteren die exotischen Gewürze Chili, Zimt und Kurkuma. Ebenfalls sehr empfehlenswert zur Ernährung bei Arthrose sind Brokkoli roh und Rote Beete roh. Diese Gemüsesorten lassen sich mit einem geeigneten Entsafter leicht zu einem gesunden, schmackhaften Saft verarbeiten.

Wildkräuter und dunkelgrüne Blattgemüsesorten sowie Beerenobst und Zitrusfrüchte, insbesondere Zitronen und Orangen, haben sich ebenfalls unzählige Male bei der Linderung von Arthrosesymtomen bewährt.

Wirkung verschiedener Obst- und Gemüsesorten genau beobachten

Verschiedene Kräuter-, Gemüse- und Obstsorten wirken in jedem Körper unterschiedlich. Bei einigen Arthrose Patienten führt der Konsum von Nachtschattengewächsen, dazu zählen beispielsweise Paprika und Tomaten zu einer Verschlechterung. Jede Person, die an Arthrose erkrankt ist, muss deshalb individuell für sich selbst herausfinden, welche Kräuter-, Gemüse- und Obstsorten ihnen guttun.

Handelübliche Flaschensäfte sind ungeeignet

Wer unter Arthrose leidet, darf nicht aus Bequemlichkeit im Handel angebotene Flaschensäfte konsumieren. Da diese zum Zwecke der Haltbarmachung stark erhitzt wurden, enthalten sie nur noch einen geringen Anteil an Vital- und Nährstoffen. Deshalb müssen Säfte mit einem langsam arbeitenden Entsafter ausgepresst werden.

Eine Saftzentrifuge ist für Arthrose-Patienten ungeeignet. Säfte, die besonders schonend mit einer Saftpresse selbst hergestellt wurden, schmecken in der Regel wesentlich besser als im Handel gekaufte Fertigsäfte. Sie enthalten einen höheren Anteil Nährstoffe und besitzen meisten eine deutlich kräftigere Färbung.

Welche Entsafter geeignet sind, darüber informierten die aktuelle Entsafter Angebote 2018.

Gemüse und Obst ungeschält entsaften

Die meisten Obst- und Gemüsesorten müssen vor dem Entsaften nicht geschält werden. Es ist ausreichend, sie mit einer Gemüsebürste zu säubern. Dadurch bleiben die Vitalstoffe, die sich unmittelbar unter der Schale befinden, erhalten. Falls die Fingerarthrose bereits so weit fortgeschritten ist, dass jemand Gemüse und Obst nicht mehr schneiden kann, muss auf vorgeschnittene Produkte aus dem Supermarkt oder dem Bioladen zurückgegriffen werden.

Körper mit reichlich Vitalstoffen verwöhnen

Selbst hergestellte Säfte eignen sich perfekt dazu, um den Körper reichlich mit Vitaminen und essenziellen Nährstoffen zu versorgen. Von einer ausschließlichen Ernährung durch Säfte muss dagegen abgeraten werden. Ausgenommen von dieser Empfehlung ist Saft-Fasten für einen Zeitraum von 1 bis 3 Tagen.

Sauerkrautsaft als natürliche Quelle

Durch die Einnahme von Antibiotika beispielsweise wird fast die nützliche Darmflora komplett vernichtet, die den Organismus vor Pilzen, Parasiten, Viren und Bakterien schützen. Nach dem Absterben werden die frei gewordenen Plätze von krankmachenden Bakterien,etc. besetzt.

Deshalb muss jeder Mensch selbst dafür sorgen, dass sich seine Darmflora nach einer Antibiotika-Behandlung schnellstmöglich regeneriert. Das seit Jahrhunderten als Superfood bekannte Sauerkraut lindert die Symptome bei Arthrose deutlich. Hyaluronsäure lässt sich dem Körper durch den Verzehr von Sojaprodukten, Blatt- und Wurzelgemüsen sowie Bananen in Saftform zuführen.

Sauerkraut wirkt probiotisch

In der heutigen Zeit wird Sauerkraut, falls überhaupt, von den meisten Menschen nur selten verzehrt. Bei Sauerkraut handelt es sich um ein probiotisch wirkendes Nahrungsmittel. Es enthält eine Vielzahl essenzieller Mikroorganismen, welche den größten Teil der menschlichen Immunabwehr bilden. Die Sauerkrautsaft Wirkung ist wissenschaftlich bewiesen.

Sauerkraut Saft bringt nicht nur Linderung bei Arthrose, sondern schützt den Körper vor:

  • schädlichen Bakterien
  • Viren
  • Parasiten
  • Entstehung chronischer Erkrankungen

Industriell hergestellte Sauerkrautgerichte und Sauerkrautsäfte dagegen sind zur Bekämpfung von Arthrose-Beschwerden und für eine gesunde Ernährung ungeeignet. Aus diesem Grund sollte Sauerkraut häufig roh verzehrt und Sauerkrautsaft frisch ausgepresst werden. Wahlweise kannst du auf ein Bioprodukt aus dem Reformhaus zurückgreifen.

Hinweis

Es muss unbedingt beachtet werden, dass Säfte Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen und/oder die Medikamentenwirkung beeinträchtigen können. Als Beispiel sei an dieser Stelle Grapefruit-Saft erwähnt, welcher dafür bekannt ist, mit vielen Medikamenten Wechselwirkungen auszulösen. Blattgemüsesorten enthalten einen hohen Anteil Vitamin K. Dieses verursacht Wechselwirkung mit Blut verdünnenden Medikamenten.

Fazit

Ein Entsafter kann dich wunderbar bei der Ernährung gegen Arthrose unterstützen. Durch die frischen Säfte werden deinem Körper Vitalstoffe und Antioxidatien zugefügt. Leider kann man das Abnutzen von Knopelmasse und das endgültige Entstehen von Arthrose nicht aufhalten.

Dennoch wird das schnelle Fortschreiten durch Gewichtsverlust und Ernährungsumstellung aufgehalten.

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  • 6. Januar 2018
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