Reinigung und Wartung von einem Entsafter

Alle Entsafter-Arten verarbeiten Obst und Gemüse und lassen Trester übrig. Dieser besteht aus Resten und setzt sich gerne am und im Gerät fest. Die Reste trocknen sehr schnell, daher müssten sie am besten sofort entfernt werden. Am besten nimmt man den Entsafter sofort auseinander und entfernt die Reste sorgfältig. Oft wird dies aber vergessen, weil man erst einmal seinen Saft genießen möchte. Deshalb möchten wir gerne einige Tipps für die Reinigung und Wartung von einem Entsafter geben.

Den Entsafter am besten sofort einweichen

Etwas Zeit muss sein. Wenn man Mittagessen kocht und die Spaghetti anbrennen, weicht man den Topf ja auch ein. Daher sollte man auf jeden Fall die Zeit haben, die einzelnen Teile vom Entsafter direkt einzuweichen. So kann man später ganz entspannt die Teile spülen, weil die Reste sich schon gut gelöst haben. Kein Schrubben mehr, sondern das leichte Reinigen des Gerätes. Dafür braucht man nur Wasser in die Spüle laufen lassen, die Einzelteile hineingeben und wenn man fertig ist, mit dem was man tut, kann man spülen.

Entsafter Reinigung

Entsaften macht Spaß und mit ein paar Tipps ist nachher auch schnell wieder alles sauber.

Die Reinigungsbürste

Recht viele Entsafter enthalten beim Kauf eine kleine Bürste. Diese kann natürlich schon einmal kaputt gehen oder aber auch verlegt worden sein. Hier muss man sich keine Sorge machen. Eine Zahnbürste zu kaufen, reicht aus. Diese ist eine perfekte Hilfe für das feine Sieb und auch für die Reibeflächen. Aber auch hier gilt, es muss vorher alles eingeweicht werden, damit sich die Reste nicht festsetzen. Wenn es dann doch zu stärkeren Verschmutzungen kommt, muss man eine Spüllauge bereiten und dann die Einzelteile längere Zeit einweichen lassen. Man sollte die Reinigung nie mit Gewalt durchführen.

Abtrocknen muss nicht sein

Sehr interessant ist, dass die Teile des Entsafters eigentlich alle schön glatt sind und die Oberfläche einfach abtropft. Die Einzelteile können einfach an der Luft getrocknet werden, was recht schnell geschieht. Lediglich die Metallteile solle man gut abtrocknen, denn sonst entstehen unschöne Wasserflecken. Vorsicht ist aber bei der Reibefläche geboten, diese ist natürlich recht scharfkantig. Hier sollte man immer wachen Auges abtrocknen. Abtupfen wäre die bessere Lösung, anstatt zu reiben.

Es lohnt sich beim Kauf von einem Entsafter auch darauf zu achten, ob dieser spülmaschinenfest ist, besser gesagt seine Einzelteile. Damit spart man sehr viel Zeit und hat überhaupt keine Mühe mehr. Einfach abbauen, in die Spülmaschine geben, Einzelteile wieder einsetzen.

Aber Vorsicht:

Auch in der Spülmaschine lassen sich die getrockneten Reste auch nicht gut lösen. Daher müssen die Einzelteile auch hier auf jeden Fall abgetrocknet werden. Und da dies schon die meiste Arbeit ist, braucht man im Grunde die Spülmaschine nicht mehr wirklich. Aber das müssen die Nutzer selbst wissen. Manche Nutzer freuen sich trotzdem über die Möglichkeit, die Teile in die Spülmaschine geben zu können, um sicher zu sein, dass wirklich alles richtig sauber ist.

Darauf solltes du bei der Entsafterreinigung achten

Leider ist es so, dass die Tresterreste sehr hartnäckig sein können. Die Reinigung haben wird jetzt erläutert. Sie ist gar nicht sonderlich schwer. Das Problem ist nur dass es, wenn man nicht schnell genug ist oder nicht alle Ecken reinigt, schnell zu Schimmel kommen kann. Daher wäre es gut, wenn man die Reinigung durchführt, genügend Licht zur Verfügung zu haben. So kann nichts übersehen werden und Schimmel hat keine Chance.

Ein feuchtes Tuch reicht in der Regel aus, um alle Dichtungen und mehr, zu reinigen. Wichtig ist, lieber noch einmal zu schauen, ob irgendwo noch Reste versteckt sind. Gerade wenn man einen modernen Entsafter besitzt, muss man 2 Mal hinschauen.

Die neuesten Geräte sind nämlich oft dunkel, was den Vorteil hat, dass sich durch Möhren, Paprika und Co, keine Verfärbungen mehr zeigen. Auf der anderen Seite ist es aber schlecht, weil man eben so genau schauen muss, was man tut. Reste könnten schnell übersehen werden, wenn man es zu eilig hat.

Um Keimen keine Chance zu geben, sollte man mit Ruhe an die Sache gehen und genau prüfen, was man tut. Auch ein Geruchstest kann helfen zu sehen, ob man alles entfernt hat. Denn sobald der Entsafter auch nur minimal muffig riecht, befinden sich irgendwo Reste, die schnell entfernt werden müssen.

Gerade im Sommer ist die Hygiene noch wichtiger, weil die Reste auch verschiedenste Tiere anlocken können. Aber selbstverständlich muss man das ganze Jahr ordentlich reinigen, denn Schimmel möchte man nicht im Hause haben. Schon gar nicht an den Geräten, mit denen man Lebensmittel verarbeitet.

Reinigungsmittel sind mit Vorsicht zu genießen

In der Regel reicht es, den Entsafter mit einem feuchten Tuch abzuwischen und die Einzelteile unter kaltem Wasser abzuspülen. Wenn Reste vergessen wurden, ist dies mit etwas mehr Arbeit verbunden und viele Nutzer neigen dazu, Reinigungsmittel einzusetzen. Diese sind nicht gerade unbedenklich, denn man würde auch eine Tasse nicht mit Reinigungsmitteln sauber machen, wenn man daraus noch Kaffee oder Tee trinken möchte.

Wir reden bei der Reinigung nicht von Verfärbungen, diese bekommt man nicht mehr weg. Was aber auch nicht schlimm ist, wie schon erwähnt, gibt es moderne Entsafter, die dunkel sind und bei denen man die Verfärbungen kaum noch sieht. Wenn man die Farbspuren trotzdem entfernen möchte, solle man einfach nur zu Spülmittel greifen. Alle anderen Reinigungsmittel haben an einem Entsafter nichts zu suchen.

Zwar gibt es auf dem Markt Reinigungsmittel für Kunststoff und Metall, aber diese wurden nicht auf den Markt gebracht, damit der Entsafter damit gereinigt werden kann. Diese wären viel zu aggressiv und könnten dafür sorgen, dass die Teile fleckig werden. Außerdem können sich die aggressiven Putzmittel auch an unübersehbaren Stellen absetzen, was viel zu gefährlich für die eigene Gesundheit wäre. Daher bitte auf diese Mittel verzichten. Was mit einer Spüllauge nicht abgeht, muss halt so gelassen werden. Verfärbung hin, Verfärbung her.

In der Spüllauge können sich alle Reste lösen, wenn man die Teile sofort ins Wasser gibt. So braucht man auch keine Angst vor Schimmel haben. Nach der Spüllauge wird dann jedes Teil noch einmal perfekt abgespült, angeschaut und eingesetzt. Mit dem Einweichen, dauert die ganze Reinigung vielleicht wenige Minuten, die man immer zur Verfügung hat.

Schnell erledigt: Die Reinigung eines Entsafters

Wer die Einzelteile des Entsafters sofort einweichen lässt, kann diese spülen, wenn es gerade passt. Man kann auch alle Teile kalt abspülen und auf der Spüle trocknen lassen. Nur Metall sollte abgetrocknet werden, um unschöne Flecken zu meiden. Reiniger haben an dem Entsafter nichts zu suchen, höchstens Spülmittel und die Tabs in der Spülmaschine, sofern die Einzelteile in die Spülmaschine dürfen.

Verfärbungen sind nicht immer schön, aber nicht bedenklich. Die Tresterreste hingegen müssen immer komplett entfernt werden, damit sich nicht irgendwo Schimmel verstecken kann. Daher immer genau schauen, was man tut! Der Entsafter bedeutet nicht unbedingt viel Arbeit, man muss nur schnell handeln. Vergisst man die Teile einzuweichen oder abzuspülen, rächt sich dieses schnell, denn dann hat man ehrlich Mühe, die Reste zu entfernen.

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  • 23. Mai 2017
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