Wildobst Saft & Detox Saftkur aus dem Entsafter

Heute ist man sich der Wichtigkeit einer gesunden Ernährung bewusst und möchte auch dazu beitragen, dass die Familie nährstoffreiche Speisen und Getränke zu sich nimmt. Der Körper soll fit und gesund erhalten werden und dazu ist die Kunst einer perfekten Nahrungsmittelwahl immer wieder ausschlaggebend. Ernährungswissenschaftliche raten heute dazu, wenigstens fünf Portionen Obst und Gemüse in den täglichen Speiseplan aufzunehmen, um den Körper mit Vitaminen, Mineralen, Spurenelementen und anderen wichtigen Vitalstoffen zu versorgen.

Neben den herkömmlichen Fruchsorten, die jeder kennt, gibt es längst vergessene Obstsorten. Sind dir Felsenbirne, Weiki oder Taybeere ein Begriff? Aus diesen sogennanten Wildobstsorten, die es schon zu Großmutterszeiten gab, lassen sich herrliche Produkte und Geschenke herstellen. Im folgenden bekommst du Rezepte und Anregungen zu weiteren Wildobstarten für deinen Entsafter.

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Schlehendorn Wildobst Detox Saftkur

Nutze die Möglichkeiten des Entsaftens

Säfte aus dem Supermarkt sind ab jetzt Vergangenheit. Man kann Säfte aus frischen Produkten herstellen, die sich durch einen hohen Gehalt von Nährstoffen auszeichnen. Zu den besonderen Vorteilen gehört aber auch die große Vielseitigkeit der Rezepte, die man damit zubereiten kann. Obst- und Gemüsesäfte können mit frischen Zutaten der Saison zubereitet werden. Dabei kann man günstige Angebote nutzen und auch Früchte aus dem eigenen Garten verwenden. Auch Kindern schmeckt der Saft, und auf diese Weise verzehren sie die Bio-Aktivstoffe oft problemloser, als durch Obst und Gemüse, das gegessen werden soll.

Kommen saisonale Obst- und Gemüsesorten zum Einsatz, schmecken die Säfte auch immer einmal wieder anders. Mit stets neuen Geschmacksvarianten bleibt der selbstgemachte Saft auch für die ganze Familie stets ein besonderer Genuss.

Warum also nicht diesen Geschmack und die Frische der Frühjahr/Sommerzeit einfangen und als Sirup bis nach der Saison genießen? Normalerweise wird Sirup mit einem songenannten Dampfentsafter zubereitet. Dieses Gerät hat kaum noch jemand daheim. Es eignet sich auch Hauptsächlich für eine große Menge an Obst oder Gemüse, wie z.B. von Großobst- oder auch Fallobstwiesen.

Mit einem Entsafter lassen sich jedoch genauso gut Sirups herstellen. Wir empfehlen hierfür Wildobstsorten wie Weiki und Taybeere. Sandorn Sirup ist gut bei Erkältungskrankheiten und strak an Vitamin C. Allerdings eignen sich auch alle anderen Lieblingsfrüchte jeglicher Obstbäume.

Für den Sirup brauchst du:

  • 600ml Saft deiner Wahl
  • 750gr Zucker

Den Saft hast du im Vorfeld durch deinen Entsafter gelassen. Hierbei sind dir keine Grenzen gesetzt. Neben den üblichen Sorten wie Orange, Apfel oder Birne, kannst du auch mal längst vergessene Früchte verwenden. Schlehen, Holunderbeeren oder Sandorn. Den Saft in einem Topf mit Wasser zum Verdünnen geben. Hierbei solltest du dich auf deinen eigenen Gemack verlassen. Manche mögens eben etwas süßer. Zusammen mit dem Zucker zum kochenbringen und bei mittlerer Temperatur ca. 20 Min. langsam eindicken lassen. Den Sirup abkühlen lassen und in sterile Flaschen füllen. So ist er bis zu 6 Wochen haltbar. Den Sirup kannst du als spritzige Schorle genießen oder auch beim Kochen sowie bei Salaten verwenden.

Alternativ zu Wildobst kannst du im Winter, wenn die Auswahl an frischen Obst und Gemüse begrenzt ist, wunderbare Saftkreationen mit dem Entsafter entwerfen. Dazu gehört zum Beispiel ein Rote Beete Saft. Für 4 Portionen benötigst du:

  • 500 Gramm Rote Beete
  • 2 Große Apfelsinen
  • 150 Gramm Möhren
  • 300 Gramm Äpfel
  • Saft von ½ Zitrone
  • 1 Esslöffel Kokoöl

Als erstes werden die Rote Beete gründlich gewaschen, geschält und in Scheiben geschnitten. Für dieses Rezept werden die Möhren und Äpfel gewaschen, kleingeschnitten und mit der Schale verarbeitet. Im Folgenden kann man Rote Beete, Möhren und Äpfel abwechselnd durch den Entsafter laufen lassen. So vermischt sich der Saft automatisch. Zuletzt werden die Apfelsinen gepresst und gemeinsam mit dem Kokosöl und dem Zitronensaft in den Saft eingerührt.

Wildobst essbar und trinkbar aus dem Entsafter

Wenn man einen Entsafter kauft, kann man diesen in der Küche vielseitig einsetzen. Saft und Sirup waren nur zwei Beispiele. Schmackhafte Früchte wie Johannesbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren lassen sich zu wunderbaren Gelees verarbeiten, die zum Frühstücksbrötchen oder zum Nachtisch ausgezeichnet schmecken. Hast du denn aber auch mal Felsenbirne Gelee oder Marmelade genossen? Diese kleine Frucht ähnlich wie die Schlehe ist nur in behandelter Form genießbar. Als Brotaufstrich köstlich mit einem interessanten Beigeschmack.

Für das Gelee werden die Früchte zunächst entsaftet. Dann wird der Saft mit Gelierzucker aufgekocht. Die benötigte Menge Gelierzucker pro Liter Saft kann auf der Packung des Gelierzuckers ablesen. Während des Kochvorgangs entsteht Schaum, der abgeschöpft werden sollte. Die gesamte Kochzeit beträgt etwa 5 Minuten. Das fertige Gelee wird noch heiß in fest verschließbare Gläser gefüllt, die man schon vorher vorbereitet haben sollte.

Eine ganz besondere Delikatesse ist Likör, den man aus frischem Obstsaft herstellt. Ein besonders einfaches und gutes Rezept wird mit Quitten zubereitet. Dazu braucht man:

  • 250 ml Quitten Saft
  • 250 ml Rum
  • 150 Gramm Kandiszucker
  • 1 Vanilleschote

Zuerst muss man die Quitten entsaften. Danach werden die Zutaten einfach in ein Ansetzglas gefüllt, wo sie für 6 Monate ruhen. Danach wird der Likör gefiltert und noch einmal 6 Monate zur Ruhe gestellt.

Quitten, Schlehen, Hagebutten und Sandorn u.a. gehören zu den Wildobstarten und sind dem ein oder andern garnicht so bekannst. Sehr interessant zu lesen was die Faz dazu geschrieben hat.

Weitere tolle Ideen aus Saft

Nebst Veganern und Vegetariern ist es zu einem richtigen Trend geworden Alternativen zur Kuhmilch zu trinken. Sehr lecker und beliebt ist hierbei die Mandelmilch, die man im Entsafter machen kann. Dazu sollte man die Mandeln am Vorabend mit Wasser einweichen. Das empfohlene Mischverhältnis ist drei Teile Wasser auf einen Teil Mandeln. Am nächsten Tag kann man dann mit Mandeln mit dem Wasser durch den Entsafter laufen lassen Die erhaltene Mandelmilch lässt sich ganz nach Geschmack mit Zutaten wie Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen verfeinern. So kann man wirklich sicher sein, dass die Mandelmilch keine Zusatzstoffe erhält.

Genauso kann man den Entsafter auch zur Herstellung von Tomatensauce einsetzen. Kommerzielle Tomatensauce ist in der Regel voll von Zusatzstoffen und Zucker und der Entsafter ermöglichte es, ein wirklich gesundes, natürliches Produkt zu erzeugen. Die Tomaten werden entsaftet, Zwiebeln in einem Topf angeschwitzt und der Tomatensaft sowie der Trester beigegeben. Auf kleiner Flamme wird die Flüssigkeit nun etwa auf die Hälfte reduziert. Danach braucht man nur noch mit Salz, Pfeffer und Basilikum abzuschmecken.

Die Detox Saftkur: Schnell schlank und entgiftet

Eine ungesunde Ernährung zieht in der Regel verschiedene Folgen nach sich. Nicht nur nimmt man schnell an Gewicht zu, der Genuss von Fetten, Tabak und Alkohol führt dazu, dass man sich mit der Zeit schlapp und kraftlos fühlt und anfälliger für Krankheiten wird. Eine Detox Saftkur wird von vielen Experten als ausgezeichnetes Mittel angesehen, um den Körper von angesammelten Giften zu befreien und gleichzeitig dazu beizutragen, dass man ein paar Pfunde verliert. Mit einem Entsafter ist man bei einer solchen Kur eindeutig im Vorteil, da man lecker Säfte nach dem eigenen Geschmack selbst herstellen kann.

Die Säfte werden ausschließlich aus rohem Obst und Gemüse hergestellt und man kann auf Wunsch auch Nüsse und Samen beigeben. Für eine solche Detox Kur kann man viele Entsafter Rezepte finden. Ein beliebtes Rezept ist der grüne Detox Saft mit Spinat. Für diesen Saft braucht man:

  • ½ Ananas
  • Äpfel
  • 2 Handvoll Spinat
  • ½ Gurke
  • 1 kleines Stück Ingwer

Äpfel entkernen, Ananas schälen und gemeinsam mit der Gurke in Stücke schneiden. Ingwer schälen. Alle Zutaten entsaften. Dieser Saft enthält besonders durch den Ingwer einen angenehmen Geschmack und lässt sich ausgezeichnet trinken.

Es gibt noch viele andere Rezepte für Detox Säfte. Sie können auch ausschließlich aus Früchten hergestellt sein oder auch Gemüse wie Brokkoli, Kale oder Grünkohl enthalten. Kohl und andere Gemüsearten können leicht zu einem bitteren Geschmack führen. Darum ist eine Kombination mit Früchten wie Apfel oder Ananas stest vorteilhaft und die Säfte lassen sich besser trinken.

Alternativen zum Entsafter

Wenn man einen Entsafter kaufen möchte, wird man feststellen, dass es eine ganze Reihe von unterschiedlichen Modellen gibt. Sehr empfehlenswert sind die Saftpressen. Mit der Saftpresse wird der Saft kaltgepresst, so dass keine der empfindlichen Vitalstoffe durch Hitzeentwicklung zerstört werden. Der entstehende Saft hat daher eine besonders hohe Qualität. Bei einem solchen Gerät werden Obst und Gemüsestücke zermalmt und schließlich durch ein Sieb gedrückt. Mit der Saftpresse kann man auch hartes Pressgut wie beispielsweise Möhren ausgezeichnet entsaften und auch Kräuter können verarbeitet werden. In der Regel erzielt man mit diesen Geräten auch eine sehr hohe Saftausbeute und recht trockenen Trester.

Sollen große Mengen von Saft hergestellt werden, so ist ein Dampfentsafter empfehlenswert. Diese Geräte funktionieren nach einem recht einfachen Prinzip. Im unteren Topf des Entsafters wird Wasser eingefüllt, das entweder elektrisch oder auf dem Herd erhitzt wird. Es entsteht Dampf, der in den Einsatz aufsteigt, in dem sich das Obst befindet. Der Dampf zerstört die Zellstruktur, so dass der Saft austreten kann, der in einen Auffangbehälter geleitet wird. Von dort kann man ihn über einen Ablasshahn leicht in Gläser und Flaschen füllen.

Beide Methoden machen das Entsaften von Obst und Gemüse zum Kinderspiel und man kann Saft mit wenig Aufwand in kurzer Zeit herstellen. So kann man die besten Saft Rezepte zu Hause selbst ausprobieren.

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  • 28. August 2017
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